Informationen und Methoden zur PatientenbefragungPatientenbefragung Die Patientenbefragung ist das umfangreichste Modul; pro Einzelpraxis werden 150 Personen befragt, in Praxengemeinschaften oder Gemeinschaftspraxen 105 Personen je Arzt/Ärztin. Die Befragung ist anonymisiert, der Rücklauf erfolgt per Freiumschlag. Durchgängig wurden bisher bei allen Befragungen sehr gute Rückläufe von rund 70% erzielt. Der Fragebogen ist kurz und kann in der Regel in 10 Minuten ausgefüllt werden. Die 45 Einzelfragen zu Organisation und Behandlung beziehen sich auf sechs Qualitätsdimensionen: Praxisorganisation, Praxisausstattung und Wartezeiten, sowie ärztliche Kompetenz und Information, Interaktion und Kommunikation und emotionale Unterstützung. Außerdem besteht im Freitext für die Patienten die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge anzugeben.
Durch den Vergleich der Ergebnisse für die eigene Praxis mit denjenigen für die Gesamtgruppe der befragten Patienten in allen Praxen, zeigt sich hier zudem, wo man besonders großen Nachholbedarf hat bzw. wo man den Kolleginnen und Kollegen voraus ist. Ziel der Befragung ist dann natürlich dann die Priorisierung und Umsetzung von entsprechenden Verbesserungsmaßnahmen. In der Praxis und die Evaluation dieser Maßnahmen in der zweiten Runde. Die Beispiels-Abbildung zeigt den Vergleich der Bewertung der Patienten in der Praxis xxx gegenüber der Gesamtheit aller Patienten. Diese Praxis ist z.B. in der Dimension 1.1. Organisation deutlich besser als der schon hohe Wert für die Gesamtheit aller Praxen, während sie bei der Dimension 1.3. Wartezeiten deutlich unter dem Durchschnitt liegt. Hier müssten in dieser Praxis die Maßnahmen somit zuvorderst ansetzen.
Alle teilnehmenden Praxen erhalten von uns einen Bericht plus CD in dem die Ergebnisse ihrer Praxis den Ergebnissen aller vergleichbaren Praxen gegenübergestellt werden (benchmarking).
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