Informationen und Methoden zur Mitarbeiterbefragung
Mitarbeiterbefragung Die Mitarbeiterbefragung bildet das dritte Befragungsmodul. Eingesetzt wird ein kurzer, validierter Fragebogen, der allen Mitarbeitenden ausgeteilt wird. Die Befragung ist anonymisiert, der Rücklauf erfolgt per Freiumschlag. Durchgängig wurden bisher bei allen Befragungen sehr gute Rückläufe erzielt. Sinn der Mitarbeiterbefragung ist in erster Linie eine Bewertung der Praxis in Bezug auf die drei Hauptdimensionen: Anforderungen, Einfluss und Entwicklungsmöglichkeiten, sowie Soziale Unterstützung und Führung Da niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in der Regel nur wenige Mitarbeitende haben, ist eine praxenspezifische Auswertung (wie bei der Selbstbewertung oder der Patientenbefragung) mit Rücksicht auf die Wahrung der Anonymität der Mitarbeitenden nicht möglich.Statt dessen werden die Ergebnisse vieler Praxen regional zusammengefasst und mit Referenzwerten für die deutsche Normalpopulation verglichen. Die eigene Praxis mit denjenigen für die Gesamtgruppe der befragten Patienten in allen Praxen, zeigt sich hier zudem, wo man besonders großen Nachholbedarf hat bzw. wo man den Kolleginnen und Kollegen voraus ist. Ziel der Befragung ist dann natürlich dann die Priorisierung und Umsetzung von entsprechenden Verbesserungsmaßnahmen. In der Praxis und die Evaluation dieser Maßnahmen in der zweiten Runde.
Die Beispiels-Abbildung zeigt den Vergleich von drei befragten Mitarbeitergruppen und dem deutschen Referenzwert für einige Aspekte aus dem Bereich Anforderungen. Hier würde z.B. deutlich, dass sich die Mitarbeiter/innen in den befragten Arztpraxen bezüglich Punkt 2, der ungleichen Verteilung von Arbeit, selbst als weniger belastet einschätzen, als die in der deutschen Erwerbsbevölkerung im Durchschnitt der Fall ist. Umgekehrt gegen Mitarbeitende von Arztpraxen an, dass sie häufiger Gefühle verbergen müssen (Punkt 6).
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