Informationen und Methoden zum EFQM ModellEFQM Selbstbewertung Das erste Modul des Qualitätsmanagements bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten ist eine Selbstbewertung nach dem EFQM ( European Foundation for Quality Management) Modell. Jede Praxis füllt einen von Ärzten mit methodischer Unterstützung der GEB konzipierten Fragebogen aus, der umfassend die bisherige Umsetzung von Qualitätsmanagementmaßnahmen in dieser Praxis erhebt. Das EFQM- Modell unterscheidet neun Kriterien, die in fünf Befähigerkriterien und vier Ergebniskriterien eingeteilt sind. Insgesamt werden 1000 Punkte vergeben, wobei die Kriterien unterschiedlich gewichtet sind. Zu jedem Kriterium werden eine Palette von Einzelfragen gestellt, insgesamt sind es etwa 200 Einzelaspekte, die vom Praxenteam gemeinsam bewertet werden. Zusätzlich zur Bewertung der Leistung (inwieweit erfüllt die Praxis den betreffenden Aspekt) fragen wir auch nach einer Bewertung der Wichtigkeit (wie wichtig ist der Aspekt). Ziel ist die umfassende Selbsteinschätzung der Praxis, der Vergleich zu anderen Praxen („learning from the best“) und der datengestützte Anstoß von Verbesserungsmaßnahmen.
Teilnehmende Praxen erhalten von uns einen Bericht plus CD in dem die Ergebnisse ihrer Praxis den Ergebnissen aller vergleichbaren Praxen gegenübergestellt werden (benchmarking). Insbesondere werden die drei Fragen beleuchtet:
Beim zweiten und jedem weiteren Durchlauf der Selbstbewertung (ca. 50 Praxen haben schon die zweite Runde durchlaufen) kann zudem die wohl interessanteste Frage beantwortet werden:
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